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GESUNDHEITSTIPPS
Selbsthilfe-Tipps bei Rheuma

Selbsthilfe-Tipps bei Rheuma

Man kann die Erkrankung positiv beeinflussen. 

Rund zwei Mio. Österreicher sind von Rheuma oder rheumaähnlichen Erkrankungen betroffen. Mögliche Anzeichen sind Schmerzen bei den kleinsten Bewegungen oder beim Treppensteigen. Sehr häufig treten Gelenksentzündungen auf.

Einen Verdacht auf Rheuma sollte man ärztlich abklären lassen. Bei bestätigter Diagnose ist Therapietreue wichtig. Begleitend kann man selbst positiv zu einer Besserung der Beschwerden beitragen:

– Nicht zu sehr schonen: Bewegen Sie sich im Rahmen Ihrer Möglichkeiten. Es gibt Sportangebote, die sich speziell an Menschen mit Rheuma richten.

– auf einen gesunden Lebensstil achten: Nikotin und Übergewicht beeinflussen die Krankheit ungünstig.

– Omega-3-Fettsäuren und pflanzliche Arzneimittel können die Beschwerden lindern. Fragen Sie dazu einfach Ihren Apotheker.

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Was ist Phytotherapie?

Was ist Phytotherapie?

Bindeglied zwischen Schul- und Komplementärmedizin

Phytotherapie ist auch unter dem Namen Pflanzenheilkunde bekannt und zählt zu den ältesten medizinischen Therapien. Pflanzliche Behandlungsmöglichkeiten haben sich über Jahrhunderte bewährt und heutzutage sind viele Arzneipflanzen auch sehr gut wissenschaftlich erforscht.

Mit Phytopharmaka sind Arzneimittel gemeint, die einen oder mehrere pflanzliche Inhaltsstoffe enthalten. Die Produkte müssen einen aufwändigen Zulassungsprozess durchlaufen, bevor sie in der Apotheke zur Verfügung stehen. Sehr gut belegt sind Behandlungserfolge mit Phytopharmaka bei Erkältungserkrankungen, Magen-Darm-Problemen, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Nervosität und Erschöpfungszuständen.

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Gicht im Griff?

Gicht im Griff?

Was man bei einem Gichtanfall am besten tun sollte.

Gicht ist eine Stoffwechselerkrankung, die von einem Zuviel an Harnsäure hervorgerufen wird. Die Folge sind geschwollene und entzündete Gelenke. Sehr häufig ist das Großzehengrundgelenk betroffen.

Die Therapie eines akuten Gichtanfalls besteht aus einer Kombination aus Medikamenten und Lebensstilmaßnahmen. Zur Behandlung werden meist abschwellende und entzündungshemmende Medikamente eingesetzt sowie Magenschutzmittel. Das betroffene Gelenk sollte hochgelagert und möglichst geschont werden. Da die kristallisierte Harnsäure durch Flüssigkeit aufgelöst werden kann, sollte man viel trinken – ideal sind zwei bis drei Liter am Tag. Übergewichtigen wird zu einer langsamen Reduktion auf ein Normalgewicht geraten. Wer von Gicht betroffen ist, sollte zudem auf seine Ernährung und ausreichende Bewegung achten.

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Thymian

Heilpflanzenwissen: Thymian

Befreit die Atemwege

Echter Thymian wirkt nachweislich schleim- und auswurffördernd, antimikrobiell und krampflösend. Das liegt vor allem an den ätherischen Ölen der Heilpflanze mit den Hauptbestandteilen Thymol und Carvacrol. Thymian eignet sich besonders bei erkältungsbedingtem produktivem Husten und Bronchitis. Als Mundspülung kann er auch bei Zahnfleischentzündungen und bei Mundgeruch verwendet werden.

Für eine Tasse Tee verwendet man zwei Teelöffel des getrockneten Krauts. Empfohlen werden zwei bis drei Tassen täglich. In der Apotheke sind geeignete Produkte für Inhalationen, Erkältungsbäder und mehr erhältlich.

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Hygiene-Maßnahmen bei Krätze

Hygiene-Maßnahmen bei Krätze

Neben der Therapie sind Hygiene-Maßnahmen besonders wichtig.

Krätze, auch „Scabies“ oder „Skabies“ genannt, ist eine Hauterkrankung, die durch die Krätzmilbe verursacht wird. Die Ansteckung erfolgt über längeren Körperkontakt; aber nicht allein durch Händeschütteln oder kurze Berührungen. Betroffene leiden unter starkem Juckreiz und brennender Haut. Neben einer geeigneten Therapie mit Salben oder Medikamenten sind Hygiene-Maßnahmen wichtig, um die Krankheit loszuwerden:

– Kleidung, Bettwäsche und Handtücher sollten bei mindestens 60 Grad gewaschen werden.
– Alle Sachen, die nicht gewaschen werden können (etwa Schuhe oder Kuscheltiere), sollten mindestens vier Tage lang in einem Plastiksack an einem warmen und trockenen Ort verstaut werden.
– Saugen Sie Polstermöbel, Sofas und Kissen mit dem Staubsauger ab und lassen Sie sie 48 Stunden lang unbenutzt.

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Hörverlust vorbeugen

Hörverlust vorbeugen

 

Unser Gehör wird etwa ab dem 40. Lebensjahr zunehmend schlechter.

Altersschwerhörigkeit ist weit verbreitet: Rund 40 Prozent der über 65-Jährigen sind betroffen. Und auch Jüngere können unter Problemen mit dem Gehör leiden – unter anderem aufgrund von Krankheiten wie Diabetes, Mittelohrentzündungen oder schädlichen Faktoren wie Lärm.

Tipps zur Prävention:

– Schützen Sie Ihre Ohren vor Lärm.
– Hören Sie keine laute Musik.
– Verwenden Sie Wattestäbchen nie im Innenohr.
– Gehen Sie zum Arzt, wenn Sie eine Verschlechterung des Hörvermögens bemerken.
– Schützen Sie Ihre Ohren bei Kälte und Wind mit einer Mütze oder einem Stirnband.

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Heilpflanzenwissen: Die Goldrute

Zur Durchspülung bei Harnwegsinfekten

Die Goldrute überzeugt besonders bei Blasen- und Nierenleiden, da sie harntreibend, entzündungshemmend, schmerzstillend und leicht krampflösend wirkt. Auch bei der Behandlung der Reizblase, zur Vorbeugung von Harnsteinen oder nach einer Harnsteinzertrümmerung kann diese Heilpflanze unterstützend eingenommen werden. Goldrute findet sich zudem auch in pharmazeutischen Zubereitungen gegen rheumatische Schmerzen.

Für die Zubereitung eines Tees werden zwei- bis viermal täglich je 1 Esslöffel (3 g) des getrockneten Krauts pro Tasse verwendet. Alternativ zum Tee sind auch spezielle Extrakte in der Apotheke erhältlich.

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Besser schlafen

Schlafstörungen gehören zu den häufigsten Beschwerden.

Für besseren Schlaf empfiehlt es sich, erst einmal den Schlafraum auf mögliche Störfaktoren zu untersuchen. Hitze, Kälte und Lärm können einen angenehmen Schlaf stören. Aber auch, wenn wir innerlich aufgewühlt sind, abends noch koffeinhaltige Getränke zu uns nehmen oder zu Genussmitteln wie Alkohol greifen, kann unser Schlaf sabotiert werden. Nicht zu unterschätzen ist auch der mögliche Einfluss von Medikamenten (z.B. Blutdrucksenker, Antidepressiva, Schilddrüsenhormone, etc.).

Es gibt eine ganze Reihe an Heilpflanzen, die den Schlaf verbessern können. Dazu zählen zum Beispiel die Passionsblume, Baldrian, Hopfen, Lavendel, Hanf und Melisse. In der Apotheke sind eine Reihe an pflanzlichen Präparaten und Teemischungen erhältlich, lassen Sie sich am besten vor Ort beraten. Gut zu wissen: Die Kraft der Pflanzen entfaltet sich nicht sofort. Meist dauert es zwei bis vier Wochen, bis die Wirkung eintritt.

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Für ein gutes Raumklima

Zu warme oder zu kalte Räume können bewirken, dass wir uns nicht wohlfühlen.

Wenn wir im Winter ohne richtigen Grund unter Gereiztheit, Unruhe oder Kopfschmerzen leiden, kann das mit dem Raumklima zusammenhängen. Zu einem guten Raumklima gehört die richtige Temperatur, das sind 20 bis 22° C. Außerdem ist sauerstoffreiche Raumluft und eine gute Luftfeuchtigkeit (50 bis 60 %) wichtig.

Mit reichlichem Lüften am Morgen schafft man schon einmal eine gute Basis. Zimmerpflanzen sehen nicht nur dekorativ aus, sie verbessern auch das Raumklima. Warum? Weil sie Schadstoffe aus der Luft filtern, für Luftfeuchtigkeit sorgen und Sauerstoff produzieren. Zimmerbrunnen filtern Hausstaub aus der Luft. Man sollte sie aber regelmäßig reinigen, damit sich keine Keime ansiedeln.

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Haben Sie genug Sonnenvitamin?

Vitamin D wird vom menschlichen Körper durch Sonnenlicht gebildet.

Wenn die Tage im Herbst und Winter kürzer werden, wird auch die Sonneneinstrahlung schwächer. Da unser Körper Vitamin D aber hauptsächlich mit der Hilfe des Sonnenlichts bildet, kann ein Mangel entstehen. Einen kleinen Teil kann man über die Nahrung abdecken. Vitamin D ist zum Beispiel in Eiern, Butter und fettem Fisch wie Lachs enthalten. Da das kaum ausreicht, kann Vitamin D auch in Form von Präparaten aus der Apotheke zugeführt werden.

Mögliche Mangelerscheinungen sind zum Beispiel Müdigkeit oder ein Schwächegefühl, aber auch Kopfschmerzen, Haarausfall oder eine erhöhte Infektanfälligkeit. Bei Verdacht auf einen Mangel sprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber. Ob Sie unter einem Vitamin-D-Mangel leiden, kann Ihr Arzt über ein Blutbild feststellen.

Mehr zu den Risikogruppen einer Vitamin-D-Unterversorgung lesen Sie hier.

Zitronensäure

– vielseitig verwendbar!

Die Zitronensäure (Acidum citricum monohydricum cryst PHE) ist eine natürliche Säure und wurde bereits 1784 aus Zitronensaft hergestellt. Seit 1923 wird Zitronensäure aus Stärke gewonnen, wodurch sie für jedermann erschwinglich wurde. Fast 2/3 der gesamten hergestellten Zitronensäure wird in der Lebensmittelindustrie verbraucht. In Fruchtsäften, Limonaden, Bonbons, Backpulver und anderen Lebensmitteln, die eine natürliche Säure erhalten sollen. Außerdem wird die Zitronensäure zur Konservierung eingesetzt.

Eine weitere Funktion der Zitronensäure kommt im Haushalt zum Tragen: mehr

BLITZDIÄTEN

– sind nicht sinnvoll!

Der schnelle Gewichtsverlust nach Blitzdiäten ist meist auf den Verlust von Wasser und Muskelmasse zurückzuführen. Die Fettpolster bleiben dagegen fast unangetastet. Weniger Muskelmasse bedeutet aber gleichzeitig einen geringeren Bedarf an Nahrungsenergie. Die Folge: Isst der Betroffene nach der Diät wieder „normal“, werden die nun überflüssig gewordenen Kalorien im Fettgewebe gespeichert (Jojo-Effekt). Innerhalb kürzester Zeit zeigt die Waage wieder das Ausgangsgewicht an.

Diesem Dilemma kann man mit einem Diät- und Ernährungsprogramm entgehen. Das A und O einer vernünftigen Gewichtsabnahme ist neben dem langsamen Abnehmen eine Veränderung der Essgewohnheiten.
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